Über den Autor

 

Biograf. Hintergründe die zum Manuskript "Methodik des Wachtturms" führten

und letztlich zu dieser Webseite.

Hier ein link zum original Manuskript, welches jedoch längst überholt ist:

"Methodik des Wachtturms"-pdf-datai.

 

Geboren wurde er in den 70er Jahren, in einer Zeugen Jehovas Familie in der dritten Gneration.
Den Vornamen „Boas“ entnahmen seine Eltern der Bibel, wobei er als dritter von sechs Kindern nicht als einziger einen biblischen Namen erhielt.

Von klein auf wurde er regelmäßig in die Zusammenkünfte und Kongresse der Jehovas Zeugen (ZJ) mitgenommen, sowie von seinen Eltern im Weltbild der Gruppierung  unterrichtet. Aufgrund des harten Tons seines Vaters wurde er ein eher schüchterner und tiefsinniger Mensch.
 

Aufgezogen und groß geworden war in einen kleineren Vorort wo er auch zur Schule ging.
Dem Besuch eines Kindergartens stimmten die Eltern nicht zu.

Eine Hauptschule in einer Nachbarstadt sollte seine weiterführende Schule werden, wo er überdurchschnittlich gut abschnitt, seine Eltern aber einen Wechsel zu einer adäquateren Schule nicht zustimmten. Nach dem Realschulabschluss durfte auch keine Fachhochschule besucht werden.


Mit 16 ließ er sich als Zeuge Jehovas taufen. Kurz danach kam seine Ausbildung zum Vermessungstechniker, wo er wegen dem Stressfaktor des harten Umgangs seitens des Vaters nur mittelmäßig abschloss – in dieser Zeit bemerkte er seine Begabung für die Gitarre welche er schnell beherrschte.


Mit 20 zog er von zu Hause aus, wo er mit seiner angeheirateten Frau auch die Versammlungen der ZJ besuchte. Eine Stelle als Außendienstmitarbeiter eines Vermessungsbüros ließ ihn in diesem Beruf Erfahrungen sammeln – nebenbei hatte er Naturheilkunde, Psychologie und Graphologie zum Hobby, da seine Isolierung von Nicht-Jehovas Zeugen ihn seine Mitmenschen misstrauisch betrachten ließ, als sich mit ihnen selber zu beschäftigen, bzw Hilfe zu holen.
Inzwischen wurde er selber Vater von zwei Söhnen.

 

Nach einer Kündigung aus einem Vermessungsbüro hatte er das kurze Vergnügen mit einer zweifelhaften Dienstleistungsfirma, welche im Multi-Level-Marketing weitere Mitarbeiter anwarb. Hier kam der Autor zum ersten mal außerhalb seiner Religion in Kontakt mit Suggestions- und Manipulationstechniken die er als solche erkannte, wo er im Internet auch warnend auf diese Firma hinwies. Danach war er vier Jahre lang Musiklehrer.

Nach dieser Zeit trat er bei den Zeugen Jehovas aus - für ihn kein leichtes Unterfangen. Leider machte sein Nervenkostüm nicht mehr mit um weiter zu unterrichten, so dass er kurze Zeit später wieder als Vermessungstechniker aktiv war.


Es folgte eine Zeit des Nachsinnens, aber auch des innerlichen Rückzugs. Dann eine Zeit des eigenständigen Informierens über der christlichen Theologie, dem Atheismus, Bibelkritik und der Psychologie des Glaubens an sich u.a.

In dieser Zeit war er als sachlicher Aufklärer im Internet in diversen Foren aktiv, um über die Glaubensinhalte, aber auch um später über die psychologischen Mechanismen denen die ZJ unbewusst ausgesetzt sind, zu informieren.

 

Dieses Webseite hier ist eine Zusammenfassung des Autors, welcher die im Netz frei verfügbare

pdf-Datei der "Methodik des Wachtturms" zugrunde liegt.

Doch Homepages haben den Vorteil bei Bedarf aktualisiert werden zu können. Anstatt in Foren immer wieder neu sich wiederholen zu müssen, reicht ein Link zur Homepage und man findet was man sagen wollte.
 

Schwerpunkt ist das psychologische Konzept der Wachtturmgesellschaft, welches als Ursache für die Bindung ihrer Anhänger genannt werden muss (aber noch mehr wird die persönliche Hilfe in "life" angestrebt).
 

Nach weiteren Recherchen war klar, dass es bei der Frage um die Unwissenheit eines Zeugen Jehovas über die innermenschlichen Auswirkungen aufgrund der forcierten seitens des „Sklaven“, man nicht mehr allein von einem lediglich harmlosen Einfluss einer fragwürdigen Religionsorganisation reden kann.

Sondern das hinter ihrem Einfluss eine viel größerer Apparat entgegen der Meinungsfreiheit steckt, als wie es sich unsere Gesellschaft bewusst ist.

Boas Bastian machte inzwischen auch eine einjährige Ausbildung zum Seelsorger, welche ihm nochmal guten Input gab um gezielter helfen zu können. Egal welchen Weg der Aussteiger für sich weiter gehen möchte, oder ob man wegen der Familie in der Gruppe bleiben will. Jeder findet bei ihm einen guten Rat. Auch wie man sich von den unsichtbaren Ketten nach dem Ausstieg befreit. Seine Empathie ist dabei sein größtes Werkzeug.

Gruppe Menschen, verzerrt, Jehovas Zeugen
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